Welturaufführung von "Der Kaftan des Bösen"
Central Theater Ludwigsburg 28.04.2009


Nach fast 20 Jahren wurde der in nur zwei Drehtagen entstandene 90 minütige Spielfilm erstmals in einem Kino gezeigt.


Freudige und gespannte Erwartung bei den Premierengästen


Selbstverständlich kamen die Hauptdarsteller mit einer Limousine vorgefahren...


...und wurden von den wartenden Fans gebührend auf dem roten Teppich empfangen.


Die beiden Gegenspieler: Der Bösewicht (Ralf Dickenbrock) und Volker Bond (Volker Wagenknecht)


Im ausverkauften Filmstudio des Central Theaters herrschte eine begeisterte Stimmung. Am Schluss bekam das gesamte Filmteam minutenlangen Applaus.

Großes Kino - Ein Traum wird Wirklichkeit

Viele, die am Abend des 28. April in Ludwigsburg das Central-Theater passierten, wunderten sich gleich mehrfach: ein nicht angekündigter Film auf der Anzeigentafel - ein roter Teppich von der Straße ins Kino - weit über 100 gut gelaunte Menschen, denen das Warten mit einem Glas Sekt in der Hand offensichtlich leicht viel. Deshalb stellten nicht wenige Passanten zuerst sich selbst und dann uns die Fragen: "Was ist hier los, was ist das für ein Film?"

Eigentlich stand die Antwort schon in großen Buchstaben auf der Tafel: Volker Bond in DER KAFTAN DES BÖSEN. Doch, wer ist Volker Bond?

Schon immer gab es bei den Leichtathleten viele Fans der 007-Filme und es war nur eine Frage der Zeit, bis die Idee reifte, selbst einen solchen Film zu drehen. Nach einer Aktion, bei der alle damals vorhandenen James Bond Filme non-stop angesehen und bewertet wurden, waren endlich genügend eigene Ideen vorhanden, um 1994 ein Drehbuch zu schreiben und an die Realisierung desselben zu gehen.

Die Besetzungen, auch die der attraktiven Bond Girls, waren schnell geklärt. Nachdem für die 12 unterschiedlichen Sets die zeitlichen Arrangements vorhanden waren, standen ab 27. Dezember 1994 die Dreharbeiten an. In nur 48 Stunden wurde genügend Material auf Videobänder gebannt, dass sich daraus ein 100 Minuten langer Spielfilm schneiden ließ.

Bei der Premierenvorstellung in der alten TSV Halle wurde der Film dann frenetisch bejubelt. Für lange Zeit sollte die die einzige Aufführung des Films in einem größeren Rahmen bleiben. Immer gegenwärtig war jedoch der Wunsch, diesen Film in einem echten Kino zu zeigen. Jetzt, 2009, war die Zeit reif.

Noch im letzten Jahr konnte mit Claus Wollenschläger vom Central Kino eine Einigung getroffen werden. Damit kam wieder Schwung in die Angelegenheit. Es folgen Technikproben, die offenbarten, dass wegen des Leinwandformats eine komplette Überarbeitung des Filmes notwendig wurde. Dies war auch der Anlass, gleich einen "Director's Cut" zu produzieren. Wie schon bei der Premiere gab es keine Karten im Verkauf. Die ca. 130 Plätze im Filmstudio waren schnell unter den Freiberger Leichtathleten und deren Freunden vergeben. Die Organisatoren erbaten zwar eine symbolische Spende von 1 EUR, ansonsten war der Abend für die allesamt geladenen Gäste kostenfrei. Da viele der Besucher den Film bislang noch nicht kannten stellte sich im Vorfeld eine von Neugierde geprägte, freudige Spannung ein.

Dann war es soweit, um ca. 20 Uhr wurden die Hauptdarsteller im großen Wagen vorgefahren und bahnten sich über den roten Teppich durch das Spalier der Wartenden ihren Weg ins Kino. Die ganz in schwarz gekleideten "Twin-Towers", Leibwächter des Film-Schurken sorgten für ein Durchkommen. Als dann Volker Bond etwas nach der geplanten Startzeit von 20:07 Uhr über die Leinwand flimmerte und auf der Suche nach Mrs. Geldpfennig in gewohnter Manier gefährliche und amouröse Situationen bewältigte, zeigten die unzähligen Gags - gewollte, wie ungewollte - ihre Wirkung. Eine Serie von Lachern ging durch den Zuschauerraum. Letztlich konnte auch unser Bond Mrs. Geldpfennig retten und der Film kam zu einem guten Ende. Im aktuellen Nachspann wurde, wie schon 1994 bekräftigt: "Volker Bond will return". Die Ideen hierzu sind vorhanden, lassen Sie sich überraschen!

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