Bahneröffnung
Asperg 22.04.2012

Unsere Jüngsten bei der Bahneröffnung 2012

Zum jährlichen Wettkampfkalender der Leichtathleten im Kreis Ludwigsburg gehört schon seit vielen Jahren die Bahneröffnung der Kinder bis maximal 11 Jahre im Asperger Stadion Osterholz. Bei der diesjährigen Auflage am 22. April bestimmten kühle und feuchte Witterung die Rahmenbedingungen. Doch davon ließ sich der Nachwuchs der LG Freiberg nicht schrecken und absolvierte eine Vielzahl an Einzelstarts mit zum Teil herausragenden Leistungen.

Zu früher Stunde nahmen zunächst unsere Schüler der Klasse U10/m9 den Wettbewerb auf. In einer dicht beisammen liegenden Spitzengruppe gelang Moritz Werner erstmals ein Weitsprung über die 3m-Marke, so dass er mit 3,06 Metern den neunten Rang unter knapp 30 Teilnehmern belegen konnte. Max Fröhlich erreichte 2,67m und Paul Kiewnick landete seinen besten Versuch bei 2,49m. Beim 50m-Sprint dieser Klasse zogen mit Julius Geiger und Max Fröhlich in jeweils 8,6 Sekunden zwei Freiberger in die Zwischenläufe ein. Die hierbei erzielten Zeiten von 8,6 bzw. 8,8 Sekunden reichten dann jedoch nicht mehr um ins Finale der sechs Schnellsten einzuziehen. Seine gute Tagesform bestätigte Moritz Werner im Lauf über 800 Meter. Für die beiden Stadionrunden benötigte er lediglich 3:07,6 Minuten, womit er Sieger seiner Altersklasse wurde. Auf dem sechsten Rang folgte Julius Geiger, der 3:26,1 Minuten benötigte. Die Vielseitigkeit der Freiberger Nachwuchsarbeit stellte Julius beim Ballwerfen unter Beweis. So schaffte er mit 25,50m einen ausgezeichneten dritten Platz.

Alleine die Freiberger Fahne der Jungen der Klasse U10/m8 musste an diesem Tag Justus Kessler hochhalten. Auch er zeigte seine Vielseitigkeit in dem er sich über Vor- und Zwischenlauf für den Endlauf im 50m-Sprint qualifizierte und sich dabei jeweils steigern konnte. Am Ende stand ein zweiter Platz in 9,0 Sekunden zu Buche. Noch besser machte es Justus in seiner derzeitigen Spezialdisziplin, dem 800m-Lauf. 3:06,1 Minuten waren an diesem Tag eine Klasse für sich und so gewann Justus mit beinahe 20 Sekunden(!) Vorsprung dieses Rennen.

Nach den beindruckenden Resultaten der Jungs müssen an dieser Stelle aber auch die nicht minder beachtenswerten Leistungen der Mädchen entsprechend gewürdigt werden. Beim 50m-Lauf der U10/w9 gelang es gleich fünf von sieben Freibergerinnen die zweite Runde, den Zwischenlauf zu erreichen. Mit Marcia Wenninger, Lisa Kramer, Nina Mayer, Olivia Minier und Jasmin Weisseisen war hier eine große Leistungsdichte vorhanden, die jedoch leider nicht mit dem Einzug eines der Mädchen in den Endlauf belohnt wurde. Beeindruckend auch der Auftritt der Mädels im 800m-Lauf. Hier siegte Nina Mayer in 3:29,6 Minuten. Auf den Plätzen drei bis fünf folgten Marcia Wenninger, Olivia Minier und Annika Gerger. Den Weitsprung beendeten Lisa Kramer (3,02m) als Fünfte und Marcia Wenninger (2,90m) als Siebtplatzierte. Für die anderen Teilnehmerinnen blieben Ränge im Mittelfeld. Einen Platz auf dem Podium gab es auch für Olivia Minier. Mit 21,00 Metern landete sie auf dem Bronzeplatz.

Bei den jüngeren Mädchen vertraten fünf junge Damen die LG Freiberg. Nina Heuschkel, Maya Werner, Johanna Weidner, Jessica Bauer und Valentine Barraqué starteten allesamt zunächst im Vorlauf über 50 Meter. Während es Johanna und Valentine immerhin bis in den Zwischenlauf schafften, erreichte Nina das Finale und wurde dort in 9,5 Sekunden Fünfte. Schade dass es Nina nicht gelang ihre 9,2 Sekunden aus dem Zwischenlauf zu wiederholden, mit welchen sie am Ende Zweite hätte werden können. Am 800m-Lauf beteiligten sich Maya Werner, die in 3:56,3 Minuten Zweite wurde und Valentine Barraqué, die als Vierte in 3:57,6 Minuten ebenfalls noch unter der 4-Minuten-Grenze bleiben konnte. Nochmals einen zweiten Platz erkämpfte sich Nina Heuschkel beim Weitsprung. 2,62m konnten nur von einer Konkurrentin übertroffen werden. Etwas schwächer fielen die Ergebnisse leider beim Ballwerfen aus. Valentine als beste Freibergerin erreichte mit 10,50m Rang 11 unter den bis zu achtjährigen Mädchen.

Auf eine Teilnahme an den Staffelwettbewerben wurde mit Rücksicht auf die Gesundheit der Kinder und die kalte Witterung auf Anweisung der Trainer Petra Schwinghammer und Martin Hampp diesmal verzichtet.

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