Einzel-Kreismeisterschaften U14+U16
Asperg 07.05.2016

LGF-Nachwuchs etabliert sich an der Spitze

Schon das traumhaft schöne und nahezu ideale Leichtathletik-Wetter ließ am 7. Mai darauf hoffen, dass bei den Kreismeisterschaften der Klasse U14 in den Einzeldisziplinen einige persönliche Bestleistungen zu erwarten waren. Nach der verregneten Saisoneröffnung in LB, strahlte der Himmel nun in Asperg in herrlichem Blau. Von diesen Rahmenbedingungen konnten dann auch unsere Jungen und Mädchen reichlich profitieren.

Es begann mit dem Ballwerfen der Mädchen. In der Altersgruppe W13 schafften mit Olivia Minier (5. / 32,00m), Laura Lenzing (6. / 32,00m) und Marcia Wenninger (8. /29,00m) gleich drei Mädchen den Einzug ins Finale der besten Acht. Nicht weit dahinter folgt auf Platz 11 mit Annikki Pasmakis (27,50m) ein weiteres LGF-Mädchen. Noch besser machten es bei den W12 Martina Landt, die mit Ihrem sechsten und letzten Versuch 33,50 Meter und damit die Siegesweite erzielen konnte sowie Valentine Barraqué, die sich mit 27,00 Metern den dritten Rang eroberte. Gar einen Doppelsieg schafften Valentine (1,31m) und Martina (1,15m) im Hochsprung. Lediglich der Weitsprung gelang an diesem Tag nicht optimal. So mussten sich Martina (7. / 3,83m) und Valentine (13. / 3,68m) hier mit Plätzen im Mittelfeld zufrieden geben.

Zurück zu den W13. Aus vier Vorläufen im Sprint über 75 Meter qualifizierten sich die sechs schnellsten Mädchen für den Endlauf. Mit Paulina Zurke (2. / 11,17s) und Marcia Wenninger (3. / 11,28s) war die LGF auch hier bestens vertreten. Aileen Starzmann (VL 11,50s) verpasste als Siebte das Finale nur denkbar knapp. Auch in den technischen Disziplinen wussten Freibergs junge Athletinnen zu überzeugen. Zunächst im Weitsprung, wo mit Sophia Nägele (2. / 4,28m), Marcia (3. / 4,20m) und Aileen (5. / 4,05m) gleich drei Mädchen mit persönlichen Bestleistungen den Endkampf erreichten. Ebenfalls persönliche Bestleistung sprang hier Nina Mayer, welche in einem Feld mit minimalen Leistungsunterschieden, mit 3,76m Zehnte wurde. Im Hochsprung war hinter einem Ausnahmetalent des LAZ Kornwesth.-LB von vorne herein nur der zweite Rang als realistisches Ziel zu sehen. Etwas überraschend allerdings die dann tatsächlichen Platzierungen. Alexandra Rudolph (1,33m) schnappte sich den Silberrang, während sich Sophia (1,30m), Laura (1,25m) und Paulina (1,15m) auf den Plätzen Vier bis Sechs wiederfanden. Alexandra war es auch, die in einem schnellen 800m-Rennen mutig startete und eine Zeit von 2:57,33 Minuten ins Ziel brachte. Aileen musste hier ihren zuvor absolvierten Disziplinen Tribut zollen und blieb mit 3:00,36 min etwas unter Ihren Möglichkeiten. Aileen war es auch, die den freigewordenen Platz in der 4x75m-Staffel einnehmen durfte und mit diesem Quartett die beste Tagesleistung für die LGF abliefern konnte. In ausgezeichneten 42,82 Sekunden distanzierte man die Konkurrenz um eine glatte Sekunde und konnte verdientermaßen den Kreismeistertitel feiern. Die Staffel lief in der Besetzung: Paulina, Aileen, Sophia und Marcia. Auch die zweite Staffel mit Martina, Nina, Olivia und Valentine gab Anlass zur Freude. Mit einer nicht zu erwartenden Leistungssteigerung und durch sehr gute Übergaben des Staffelstabs sprang am Ende eine tolle Zeit von 44,61 Sekunden und damit der dritte Rang heraus.

Wegen zum Teil kurzfristiger Ausfälle blieb bei unseren Jungs leider nur noch ein Duo übrig, das sich jedoch ebenfalls gut in Szene setzen und seine Leistungen mitunter deutlich steigern konnte. Bei den M13 verpassten Felix Ebert (11,15s) und Jan Tomasch (11,28s) den 75m-Endlauf als siebt- bzw. achtschnellste Sprinter hauchdünn. Besser klappte es im Weitsprung, wo beide mit persönlichen Bestleistungen den Endkampf erreichten. Felix belegte am Ende mit 4,21m Rang Fünf während Jan (4,00m) als Achter erstmals die 4m-Marke knacken konnte. Ihre besten Platzierungen schafften Jan im Ballwurf (4. / 38,00m) und Felix im abschließenden 800m-Lauf, wo er in starken 2:41,24 Minuten Dritter wurde.

Nicht unerwähnt soll an dieser Stelle Juliana Dickenbrock bleiben, die als einzige LGF-Vertreterin in der Klasse U16/W14 an den Start ging. Mit persönlicher Bestleistung im Hochsprung (1,30m) erreichte sie einen guten vierten Platz. Über die erstmals absolvierte und noch ungewohnte Sprintdistanz von 100 Metern erzielte sie mit 14,62 Sekunden bei leichtem Gegenwind eine ordentliche Zeit. Pech hatte Juliana beim Weitsprung. Auch hier stellen die ab dieser Altersklasse strengeren Wettkampfregeln (kein Zonenabsprung mehr) immer wieder eine große Herausforderung für die Nachwuchsleichtathleten dar. Nach zwei ungültigen Versuchen reichte der letzte Sprung nicht mehr für eine vordere Platzierung.

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